Schachclub Bad Neuenahr-Ahrweiler I kassiert Auswärtsniederlage
Seniorenmannschaft mit Sieg und Remis
„Schade, da wäre mehr drin gewesen. Mit ein bisschen Glück hätten wir einen
Punkt holen können.
Cochem war nicht so weit weg, wie es die Wertungszahlen ausgedrückt
haben“, so lautet das Fazit
von Mannschaftsführer Franz Rappl nach der 3:5 Niederlage in der Rheinlandliga
in Cochem.
Während die Gastgeber weiter Richtung Tabellenspitze schauen, muss sich der SC
wieder nach unten
orientieren. Nicht gut lief es an diesem Spieltag für die Familie Schumacher.
Ursula Schumacher fand
am Brett 8 nicht zu ihrer gewohnten Leistung, stellte schon nach wenigen Zügen
eine Figur ein und war
somit schnell auf der Verliererstrasse. Ehemann Gottfried geriet am Brett 1,
trotz Spieles mit den weißen
Steinen, durch eine fehlerhafte Behandlung der Eröffnung nach und nach in
Nachteil und auch hier ließ
sich der Verlust der Partie nicht vermeiden. Dr. Wolfgang Steger sicherte wenig
später den ersten Punkt
für den SC. Nach einem zunächst nicht geglückten Experiment in der Anfangsphase
konnte er trotzdem
schnell ausgleichen. Im Folgenden erhöhte er den Druck in seiner Angriffstellung
und sein Gegner
versuchte dagegen zu halten. Dies endete in einem großen Figurenabtausch, bei
dem er eine Mehrfigur
behielt und als Sieger das Brett verlies. Dann waren wieder die Gastgeber an der
Reihe. Thorsten Kammer
war an der Position 3 gerade dabei, sich aus seiner etwas festen Stellung zu
befreien und öffnete das Spiel
mit einer gewissen Gewinncharakteristik. Dies erwies sich aber als falsch und
entwickelte sich zum Bumerang,
welcher ihm statt seinem Gegenüber „Haus und Hof“ kostete. Duplizität der
Ereignisse am Brett 6 von Franz
Rappl. Auch er versuchte die kompakte Stellung mit einem scheinbaren
Springeropfer zu öffnen. Leider
eroberte er statt der erhofften 3 nur 2 Bauern. Dadurch war der materielle
Ausgleich nicht geschaffen und das
anschließende Endspiel nicht zu halten. Wolfgang Lubner brachte am Brett 5 die
Kreisstädter wieder heran.
Beide Denksportler verbrauchten im Mittelspiel viel von ihrer Bedenkzeit und so
mussten sie bei leichten
Vorteilen für Lubner die letzten 11 Züge mehr oder weniger im „Blitz“
absolvieren. Hier gelang dem
Neuenahrer eine schöne Kombination mit Turmgewinn und sein Gegner gab auf.
Michael Romann versuchte
am Brett 7 alles, um seinen Gegner in die Knie zu zwingen. Doch dieser
verteidigte sich gut, erkannte alle Fallen
und Finten, so dass die Partie in ein Endspiel mit gleicher Bauernanzahl und
ungleichen Läufern mündete,
welches die Remisgrenze nicht überschritt. Die längste Begegnung des Tages
lieferte Joachim Poensgen an
der Position 2 ab. Mit Schwarz hatte er im Finale Turm und Läufer gegen Turm und
drei Bauern. Geschickt und
stark verhinderte er alle Umwandlungsversuche seines Gegners und tauschte die
Figuren so ab, dass am Ende
nur noch die zwei Könige auf dem Brett waren. Ein höchst verdientes Remis zum
Endstand von 3:5. Im nächsten
Heimspiel erwartet der Schachclub am 5.2. um 10.00 Uhr im Hotel Krupp die SG
Reil-Kinheim. Mit einem
möglichen Sieg möchten sie wieder Anschluss an das Mittelfeld der Rheinlandliga
schaffen.
Bei der SVR-Senioren-Mannschaftsmeisterschaft belegt der SC nach
der sechsten Runde einen guten sechsten
Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen Punktekonto. Am letzten Doppelspieltag
fuhren sie drei Punkte ein. Gegen
die SG Trier 1877 gab es ein 2,5:1,5. Ursula und Gottfried Schumacher gewannen
hierbei ihre Spiele und Werner
Watrin steuerte einen halben Punkt zum Gesamtsieg bei. Gegen die SG
Rhein-Westerwald hieß es am Ende 2:2..
Hier waren Gottfried Schumacher und Werner Watrin erfolgreich. Die 2. Mannschaft
des SC erhielt in der B-Klasse
kampflos die Punkte. Aus personellen Gründen konnte die SG Andernach/Bad Breisig
keine Mannschaft stellen
und das Spiel wurde mit 4:0 für Bad Neuenahr-Ahrweiler gewertet. Somit behalten
die Kreisstädter auch nach dem
achten Spieltag ihre weiße Weste und sind einem eventuellen Aufstieg wieder
einen Schritt näher gekommen.
Diesen wollen sie – ebenfalls am 5.2. um 10.00 Uhr –mit einem Sieg im Heimspiel
gegen SV Mendig-Mayen IV
möglichst untermauern. .